Die Schiffe, die nach der Passage des Claudiusbeckens in das Trajansbecken fuhren, wurden durch die Nord-Süd-Mole und die Mole des Leuchtturms geleitet und fuhren in einen breiten Zufahrtskanal ein, der auf der einen Seite an der Nordseite der trajanischen Lagerhäuser und auf der anderen Seite an der Mole des Leuchtturms vorbeiführte, bevor sie in den sechseckigen Hafen einfuhren.
Geo-archäologische Untersuchungen haben gezeigt, dass in der Spätantike und im frühen Mittelalter mit dem Rückgang der Hafenaktivitäten und der damit einhergehenden zunehmenden Versumpfung die Breite des Einfahrtskanals aufgrund der Versandung verringert wurde, jedoch umfangreiche Entwässerungsmaßnahmen durchgeführt wurden, die die Zufahrt zum Trajanshafen weiterhin gewährleisteten.
Rekonstruktion des Binnenschifffahrtskanals, der das sechseckige Becken mit dem Hafen des Claudius verband
(Portus Project/Artas Media)
Luftaufnahme des einst vom Binnenschifffahrtskanal eingenommenen Gebiets, von Osten aus gesehen
(Foto S. Keay)
Rekonstruktion des Binnenschifffahrtskanals, der das sechseckige Becken mit dem Hafen des Claudius verband
(Portus Project/Artas Media)
Luftaufnahme des einst vom Binnenschifffahrtskanal eingenommenen Gebiets, von Osten aus gesehen
(Foto S. Keay)