Santuario della Bona Dea

(Reg. V, Is. X, 2)

Der Bereich der orientalischen Kulte und das Wohnviertel Porta Laurentina

  • A Tempel
  • B Altar
  • C Brunnen
  • D Becken
  • E Eingangskorridor zu den Thermen des Schwimmers
  • F Portikus

Das Heiligtum, das der antiken Göttin geweiht war, die die Fruchtbarkeit der Felder und die Gesundheit beschützte, war wegen des geheimnisvollen Charakters des Kultes von einer Umfriedung umgeben. Die ältesten Zeugnisse stammen aus dem 2. Jh. v. Chr., aber in seiner heutigen Form mit dem Pronaos in Opusreticulatum und den Ziegelsäulen stammt der Tempel (A) aus dem 1. Jh. n. Chr. Aus dieser Zeit stammt die Widmung an die Göttin am Brunnen des Heiligtums (C), in der der Name von Terentia auftaucht, einer Edelfrau aus der augusteischen Zeit, die zu einer der bedeutendsten Familien von Ostia gehörte. Das Heiligtum besaß einen mit Fresken bemalten Portikus (F), in den Ende des 2. Jh. n. Chr. kleine Räume eingebaut wurden. Der Kult der Göttin, der den Frauen vorbehalten war und auch in einem anderen Heiligtum in der Stadt in der Nähe der Porta Marina praktiziert wurde, wurde bis ins 4. Jh. n. Chr. aufrechterhalten.

Perspektivischer Schnitt durch den Pronaos und die Tempelzelle (A) 
(A. Pascolini) 

Relief des Brunnens (C) mit einer der Göttin gewidmeten Inschrift 
(A. Pascolini) 

Detail der Fresken des Portikus (F)

Malereien des Portikus (F) aus der 2. Hälfte des 1. Jh. n. Chr.

Axonometrie des Heiligtums (A. Pascolini)

Zeichnung des Altars zum Zeitpunkt der Auffindung (A. Pascolini)

Inschrift der Valeria Hetaera

Inschrift betreffend Maßnahmen auf Kosten der Matrone Octavia

Sezione Multimediale

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Alla scoperta dei Dinosauri

Durata: 03:00 minuti