Auf der Insel Paros wurde Lychnites abgebaut, ein griechischer Marmor, der vor allem für Statuen verwendet und in Tunneln bei Fackelschein gewonnen wurde. Die unförmigen Blöcke, die für die Bildhauerei bestimmt waren, weisen Vertiefungen für Bleisiegel und verschiedene Inschriften auf, die eine genaue Datierung ermöglichen. Auf einigen Blöcken ist auch der Name von Hermolaos, dem Verantwortlichen für den Abbau, eingraviert, der auch in den Steinbruchwänden auf Paros eingraviert ist. Die Sockel (F-I) und das halbfertige ionische Kapitell (Q) aus dem Aliki-Bezirk sind dagegen aus thasischem Marmor der Spätzeit, während der quaderförmige Block aus der Gegend von Kap Vathy stammt.
Inschrift der Konsuln Macrinus und Celsus aus dem Jahr 164 n. Chr. auf dem unförmigen Block aus parischem Marmor
Insel Thasos, Aliki. Übersicht über die Steinbrüche am Meer mit den ursprünglichen Grenzen des abgetragenen Vorgebirges
(Bruno M. 2003)
Ostia. Tempel der FabriNavales bei Ausgrabungen im Jahr 1939 und Entdeckung der thasischen Marmorsäulen aus Aliki